Aufbruch ins Unbekannte

Verabschiedung unserer Herausforderer

Ein bunter Haufen aus Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Begleitern fand sich heute morgen schon um kurz vor 8 auf dem Schulhof ein, um unsere Zehntklässler in ihre Herausforderungswoche zu verabschieden. Mit Segenswünschen und einer symbolischen Stärkung wurden alle auf die Reise geschickt, die bestimmt so manches Abenteuer und so manche körperliche und mentale Herausforderung, aber auch unvergessliche Momente bereithalten wird.
Wir wünschen allen beteiligten eine tolle Woche!

Biologieunterricht anschaulich und angewandt

Ein kleiner Rückblick auf einige spannende Projekte, die in diesem Schuljahr unter der Leitung von Frau Uhlig und Frau Herbst im Biologieunterricht stattfanden.

Hühnereier unter der Lupe

Bloß nicht fallen lassen, bloß nicht zu fest drücken, bloß nicht abrutschen … viel Fingerspitzengefühl brauchten unsere Fünftklässler, um die rohen Hühnereier ganz vorsichtig mit einem Skalpell zu öffnen und das Innere sowie die Schale einmal ganz genau zu untersuchen. Interessant – wenn man mal genauer hinschaut, gibt’s noch ein bisschech mehr zu entdecken als Schale, Eiklar und Dotter!

Der wichtigste Muskel unter dem Skalpell

Ein Highlight des Biologieunterrichts in Klasse 7 – aber nichts für schwache Gemüter – ist jedes Jahr der Präparationskurs mit Hausarzt Dr. Axel Feyer. Unter seiner Anleitung werden Schweineherzen, die unseren menschlichen Herzen sehr ähnlich sind, präpariert. Dabei wird ganz anschaulich wiederholt, wie das Herz aufgebaut ist und wie es funktioniert. Zudem gab es ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Herzkrankheiten und einige spannende und überraschende Fun Facts zum Herzen.

Fleißige Bienchen unterwegs auf der Streuobstwiese

Das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie erlebte Klasse 6 bei einem Ausflug auf unsere Streuobstwiese in Zehren ganz praktisch. In verschiedenen Gruppen wurde(n) Kompost umgesetzt, Sonnenblumen gesät, Blüten bestimmt und gezeichnet, auch Überlegungen zum ökologischen Gleichgewicht und zum Nahrungsnetz (auf der Streuobstwiese und darüber hinaus) waren Teil des Programms. Am Ende stand die Erkenntnis, dass ALLE Arten fürs Überleben (auch für das von uns Menschen) wichtig sind. Fatal wäre es also z. B., würden all die Insekten, die im Frühjahr so fleißig unsere Blüten bestäuben, plötzlich verschwinden. Was das bedeuten könnte, erfuhren die Schülerinnen und Schüler spielerisch – mit Pinseln wurden sie losgeschickt, um „Bienchen“ zu spielen und innerhalb von fünf Minuten so viele Blüten wie möglich zu bestäuben, auch hier war Fingerspitzengefühl gefragt. Je nach Quelle bestäubt eine Honigbiene übrigens 300 bis 600 Blüten pro Tag, eine Hummel schafft sogar 1000, ein ganzes Bienenvolk schafft mehrere Millionen Blüten am Tag – tüchtige Tierchen.

Ab in den Wald!

Zu einer freiwilligen Waldexkursion trafen sich an einem schönen Samstag 18 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 in Koselitz. Drei Stunden lang stapften wir mit dem Förster Herrn Decker durch den Wald, nebenbei erzählte er uns viel Interessantes über Pflanzen und Vögel. Für ein ausgedehntes Mittagspäuschen nahmen wir uns natürlich auch Zeit, die wir nicht nur zum Futtern nutzten, sondern auch, um Natur-Tipis aus Ästen und Zweigen zu bauen. Am Ende der Exkursion gab es außerdem noch ein leckeres Eis.