Unsere Schulfahrt 2026

Koffer gepackt, Snacks verstaut, Musik an und los. Unsere Schulfahrt war alles andere als ein gewöhnlicher Ausflug. Wann schon fahren die Klassen 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 gemeinsam weg – bei uns ist das so!

Es ging los am Mittwoch, dem 2. September. Früh um 8 Uhr kamen die Busse und brachten uns zum Schullandheim und Bungalowdorf Olganitz. Dort ging es dann auch direkt los. Nachdem die Zimmer, Bungalows und Zelte bezogen waren, fing das Programm mit dem Mittagessen und der Begrüßungsrede von der Schulleitung an.

Direkt danach durften wir richtig coole Workshops erleben. Da konnte man zum Beispiel Skateboards Recyceln, Glas blasen, Musik wie ein richtiger DJ mischen, Kunst aus Graffitis machen, mit Klebebändern Dinge gestalten oder Lichttechnik programmieren.

Aber danach war noch lange nicht Schluss. Nicht viel später wurde nämlich gegrillt und ein Lagerfeuer gemacht!

An Tag 2 wurde es natürlich ebenfalls nicht langweilig. Sofort nach dem Frühstück startete das Spaß-Sportfest. Dort ging es, wie der Name schon sagt, um ganz viel Spaß. Den hatte man zum Beispiel bei den Spielen „Raupensprint“, „Klammerklau“, „Maiskorn weitspucken“, „Schubkarre extreme“ oder „Decken wenden“. Klingt lustig? War es auch!

Nach dem Mittagessen startete dann die Workshop-Phase 2. Dort wurde dann nochmal bei verschiedenen Workshops Dinge gebastelt, ausprobiert und programmiert.

Der Workshop „DJ“ baute dann direkt das Abendprogramm auf. Dort gab es nämlich eine große Disco mit viel Musik, Tanz, Gesang und Spaß.

An Tag 3 ging es dann schließlich wieder zurück. Früh wurden die Koffer gepackt. Zum Abschluss gab es dann noch eine Andacht mit Gebeten und Liedern.

Schließlich kamen die Busse und brachten uns wieder zurück zur Schule.

Zwischendurch war aber natürlich noch Freizeit! Die ermöglichte es, die weitläufige Anlage des Bungalowdorfes, wo man zum Beispiel Volleyball spielen, Tischtennis spielen oder Bowlen konnte, zu erkunden. Natürlich konnte man auch baden, da ein großer See mitten im Gelände war.

Und das war noch lange nicht alles…

Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, gemeinsam etwas erlebt zu haben, das weit über eine gewöhnliche Klassenfahrt hinausging. Schulfahrt ist schon was ganz Besonderes.

 Nicholas, Kl. 5

Planen, gestalten, bauen – die Werkstatttage in Klasse 8

Der September geht in den Endspurt und auch für die Klasse 8 hieß es: „Auf in Runde 2!“

Die finale Woche der „Werkstatttage“ im Qualizentrum Riesa stand an. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler in fünf unterschiedlichen Bereichen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen. Die Werkstatttage umfassen insgesamt zehn Tage, die auf zwei Wochen verteilt stattfinden. Dem praktischen Teil geht in Klassenstufe 7 eine zweitägige Potenzialanalyse voraus.

Neben kulinarischen Aufgaben stellten die Bereiche Holz und Metallbearbeitung die Teilnehmenden vor handwerkliche Herausforderungen. Im Mediendesign wurde der ästhetische Feinschliff vorgenommen, während im Bürobereich die Kalkulation, vom Wareneinsatz bis hin zur Kostenaufstellung für das fertige Produkt, im Mittelpunkt stand.

Am Ende dürfen sich die Schülerinnen und Schüler über ihre individuellen und einzigartigen Musikboxen bzw. Lautsprecher freuen und voller Stolz sagen: „Die habe ich selbst gebaut!“

Biologie-Exkursion zum Merzdorfer Teich

Am 7. September 2026 unternahm unser Biologie-Kurs der Jahrgangsstufe 12 gemeinsam mit Herrn Börner eine Exkursion zum Merzdorfer Teich. Dort untersuchten wir in zwei Schichten mit jeweils fünf Stunden die drei Lebensräume Wald, Wiese und See.
In den verschiedenen Lebensräumen führten wir zahlreiche Untersuchungen durch. Im Wald und auf der Wiese gruben wir jeweils ein Loch in den Boden, um dessen Eigenschaften genauer zu untersuchen. Außerdem bestimmten wir verschiedene Pflanzen- und Tierarten und erfassten Lichtintensität und Temperatur.
Auch der Merzdorfer Teich wurde genauer untersucht. Wir entnahmen Seewasserproben und analysierten diese vor Ort. Dabei konnten wir verschiedene Eigenschaften des Wassers bestimmen und die Ergebnisse miteinander vergleichen.
Durch die unterschiedlichen Untersuchungen erhielten wir einen vielfältigen Einblick in die drei Lebensräume. Besonders interessant war dabei, wie unterschiedlich die Bedingungen in Wald, Wiese und See sind und welche verschiedenen Pflanzen und Tiere dort vorkommen.
Insgesamt bot die Exkursion eine abwechslungsreiche Möglichkeit, biologische Untersuchungen direkt in der Natur durchzuführen und dabei selbst Messungen, Bestimmungen und Analysen vorzunehmen.

von Helene

IBUG-Besuch der Klasse 6

Wir, die Klasse 6, waren am 27.08.2026 auf der IBUG in Riesa.

Die IBUG ist ein Event, bei dem Street-Art Künstler aus aller Welt zusammenkommen und ein altes, leerstehendes Industriegebäude in eine Street-Art-Galerie verwandeln. Dieses Jahr fand das Event in den ehemaligen Muskator-Werken in Riesa statt.

Wir wurden von einigen Tourguides durch die Ausstellung geführt. Gemeinsam betrachteten wir die verschiedenen Projekte, wie zum Beispiel eine riesige Wand, die von einem relativ kleinen Team zu einem extrem großen Gemälde transformiert wurde.

Wir haben echt viel gesehen und hatten Spaß, die Welt der Straßenkunst zu entdecken. Außerdem wurde uns bewusst, wie kreativ, abstrakt oder einfach faszinierend Kunst sein kann.

Danke für diesen schönen Ausflug und bis bald.

Geschrieben von Emil, Kl. 6

Schüleraustausch nach China 2026

Nachdem der jährliche Schüleraustausch nach China im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte, waren wir umso glücklicher, dass dies 2026 für uns wieder möglich gemacht wurde.

Mit viel Vorfreude traten wir im April unsere Reise nach China an. Auf dem etwa 9,5-stündigen Flug konnten leider nur die wenigsten von uns wirklich schlafen. Als wir also in China um 5:00 Uhr gelandet sind, war die Motivation, die 15 Stunden in Peking zu verbringen, nicht allzu groß. Trotz der zunehmend immer größer werdenden Müdigkeit, die zwischendurch zu Power-Nap-Phasen im Reisebus führte, waren wir sehr beeindruckt von den ersten Einblicken in die chinesische Kultur. Schon am ersten Tag haben wir viele interessante Dinge von unserem Reiseleiter über beispielsweise die Verbotene Stadt oder den Platz des Himmlischen Friedens gelernt, waren aber auch sehr froh, am Abend endlich ins Hotel zu dürfen.

Die nächste Woche war geprägt von verschiedensten Eindrücken. Wir haben die kulinarische Kultur jeden Tag ein Stückchen näher kennengelernt, konnten weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie die Chinesische Mauer, den Neuen Sommerpalast, die Terrakotta-Armee in Xi’an oder die vielen wunderschönen Tempelanlagen bestaunen. Auch die Fahrten im Nachtzug gehörten zu unserer Reise – ein wahres Abenteuer.

Nachdem unsere Sightseeing-Woche dann in Hangzhou endete, begann der zweite Teil der Reise. Am Abend trafen wir an unserer chinesischen Partnerschule ein und wurden herzlich von unseren Gastfamilien aufgenommen. In der kommenden Woche erlebten wir das Schulleben, schauten uns lokale Sehenswürdigkeiten an und verbrachten die Abende mit unseren Gastfamilien. Am Wochenende haben viele von uns Shanghai besucht oder die schöne Insel Chongming selbst erkundet.

Während der Zeit bei unseren Gastfamilien und in der Schule ist uns aufgefallen, dass das Leben in China ganz anders ist, als wir es aus Deutschland kennen. Vor allem die sehr intensive Handy-Nutzung haben wir so vorher nicht erwartet. Auch in der Schule selbst ist uns aufgefallen, dass der Unterricht eher frontal ist und eine gemeinsame Unterrichtsgestaltung zwischen Lehrern und Schülern nicht stattfindet. Wir waren aber auch beispielsweise sehr beeindruckt von Schüler-Kunstwerken, die im Kunstunterricht entstanden sind.

Am letzten Tag unserer Reise haben wir uns zunächst von unseren Gastfamilien verabschiedet und waren dann Shanghai besichtigen – sehr beeindruckend. Und nachdem wir auf dem drittgrößten Gebäude der Welt – dem Shanghai Tower – waren und wir, als die Wolken vorbeigezogen waren, die Stadt von oben sehen konnten, nachdem wir zwei erlebnisreiche Wochen voller neuer Eindrücke verbringen durften, sind wir von Shanghai über Peking wieder zurück nach Deutschland geflogen.

Insgesamt haben wir so viele verschiedene, neue Dinge kennengelernt, dass es schwerfällt, das alles in Worte zu fassen. Die Reise war eine wichtige Erfahrung für alle von uns – in jeglicher Hinsicht!

Doch das war nur der erste Teil des Schüleraustauschs. Im August haben uns dann einige Schüler der chinesischen Partnerschule besucht und, wie wir auch bei ihnen, haben sie für eine Woche bei uns gewohnt. Nachdem wir sie an der Schule empfangen haben, ging es am nächsten Morgen direkt zur Begrüßung ins Rathaus. Anschließend besichtigten unsere Gäste Riesa, bevor eine offizielle Begrüßung mit der gesamten Schule stattfand. Am Wochenende und an den Nachmittagen haben viele deutsche Schüler und chinesische Gäste gemeinsam Unternehmungen unternommen. Sie haben Dresden und Meißen besichtigt, waren in Moritzburg und haben sich dort das Schloss angesehen oder waren in der Sächsischen Schweiz wandern.

Diese Austausch-Woche wurde dann mit einem gemeinsamen Grillen in der Schule mit allen chinesischen Schülern und deren deutschen Gastfamilien sowie einigen Lehrern beendet. Am nächsten Tag haben wir die chinesische Delegation wieder verabschiedet. Abschließend möchte ich den gesamten Schüleraustausch nach China sehr empfehlen. Wie schon erwähnt, kann man diese ganzen Eindrücke nicht hier wiedergeben – man muss sie selbst sammeln. Wir haben in dieser Zeit wichtige Erfahrungen sammeln dürfen und sind dafür sehr dankbar. So wird uns der Schüleraustausch 2026 mit all seinen Erlebnissen und Begegnungen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Jannis und Tom

Wir für Europa – Preisverleihung am 09.06.2026 in Zwickau

Zum 73. Male fand der Europäische Wettbewerb statt.

Im Fokus der diesjährigen Wettbewerbsrunde standen die Menschenrechte, die das Fundament Europas bilden, die unsere Freiheit, Gleichheit und Würde für alle Menschen – innerhalb und außerhalb der EU sichern.

Unsere Klasse 5 erfand Geschichten, in denen das Mädchen Mirtani in die Gegenwart gerät und erfährt, dass Kinder neben Pflichten auch Rechte haben, dass beispielsweise die Schule ein Privileg ist, genauso wie Freizeit, warmes Wasser, ein kuscheliges Bett, liebe Eltern und Geborgenheit. Stine und Amerie gewannen mit ihrer Geschichte einen Landespreis.

Berenice, Hannah, Johanna Schmidt, Jannis, Lea, Leo und Sina zeigten mit ihren Werken, teilweise in Gruppenarbeit entstanden und im Schulhaus zu sehen, inwiefern die Menschenrechte das Glück und die Freiheit jedes einzelnen Menschen beeinflussen und daher bewahrt werden müssen. Mit ihren Arbeiten gewannen sie Landespreise.

Sofiia, Levi, Xenia, Paula und Helena zeigten in ihren Arbeiten den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Menschenrechten, wie das Recht auf sauberes Wasser oder das Recht auf Wohnraum.

Jette setzte sich mit den „Einflüsterungen“ durch die digitalen Medien auseinander.

Jette und Sofiia wurden auch als Bundespreisträgerinnen ausgezeichnet.

Ein großer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich am Europäischen Wettbewerb beteiligt haben.

Wochenimpuls zur Jahreslosung 2026

Am 2. März 2026 fand an unserer Schule der Wochenimpuls zur Jahreslosung statt. Für das Jahr 2026 lautet sie: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5).

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 hatten den Impuls gemeinsam mit Frau Müller und unserem Gospelchor vorbereitet und gestaltet. Dabei setzten sie sich mit Themen auseinander, die viele junge Menschen im Alltag beschäftigen. Stress in der Schule, Leistungsdruck, aber auch Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft wurden angesprochen.

Die Jahreslosung stammt aus der Offenbarung des Johannes. In einer Zeit voller Unsicherheit, Verfolgung und Angst sollte diese Botschaft den Menschen Hoffnung geben. Auch heute lädt sie dazu ein, über Veränderungen nachzudenken. Vor allem ein freundlicheres Miteinander, mehr Offenheit, weniger Druck im Alltag und der Wunsch nach Frieden waren den Schülerinnen und Schülern wichtig.

Passend dazu wird die Jahreslosung auch in diesem Jahr sichtbar an unserem Schulgebäude angebracht. Das Motiv zeigt einen Schmetterling, der aus dem Wasser aufsteigt. Der Schmetterling steht für Veränderung und neues Leben, während das Wasser Wachstum und Erneuerung symbolisiert.

So begleitet uns diese hoffnungsvolle Botschaft durch das ganze Jahr und erinnert uns daran, dass sowohl im eigenen Leben als auch im Miteinander Veränderung möglich ist.

Unser Mottotag zum Abschluss des ersten Schulhalbjahres am 06.02.26

Nach der Zeugnisausgabe wurde an unserer Schule noch einmal richtig gefeiert. Die Mottoparty markierte das Ende des ersten Schulhalbjahres und läutete gleichzeitig die Winterferien ein. Unter dem Motto „High Society“ kamen die Schülerinnen und Schüler schick, kreativ gekleidet und mit viel guter Laune noch einmal zusammen.

Die ausgelassene Stimmung, die kreativen Outfits und das gemeinsame Feiern sorgten für einen rundum gelungenen Abschluss des Halbjahres. So konnten alle entspannt und mit einem Lächeln in die wohlverdienten Winterferien starten.

Die Sternsinger zu Besuch am Christlichen Gymnasium „Rudolf Stempel“

Am 12.01.26 besuchten uns die Sternsinger im Rahmen unseres Wochenimpulses. Sie sammeln in diesem Jahr Spenden unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ für Kinder in Bangladesh, die zum Teil arbeiten müssen anstatt zur Schule zu gehen. Klasse 6 hatte ein schön gestaltetes Programm vorbereitet und uns noch weiter über dieses Thema berichtet. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft spendeten an diesem Tag dafür Geld in die mitgebrachte Spendenbox.

Knochen, die die Welt bedeuten – Klasse 5 besucht das Staatliche Museum für Archäologie

Während unserer Steinzeitwoche besuchten wir am Dienstag, den 18.11.2025, das „Smac“ in Chemnitz. Die Reise begann 8.40 Uhr am Bahnhof Riesa.

Als wir das Ziel unserer Reise erreicht hatten, waren wir ziemlich beeindruckt, denn wir erfuhren sehr viele spannende Fakten über die Bauern in der Jungsteinzeit, wie zum Beispiel, was sie aßen, ihre Art, künstlerische Gegenstände herzustellen oder die Bauart ihrer Häuser. Nachdem wir in Gruppen Arbeitsblätter zu dem Thema bearbeitet hatten, besuchten wir außerdem die Abteilung, in der es um den Jäger und Sammler ging. Dort bewunderten wir ausgestopfte Tierarten und erfuhren viel Wissenswertes über den Neandertaler. Besonders interessant waren aber die Elfenbein- oder Feuersteinschnitzereien. Diese zeigten Tiere, welche es früher gegeben hatte.

Im Anschluss an die Führung bastelten wir Schnüre aus Bast, die aus Baumfasern hergestellt werden. Diese Schnüre verzierten wir mit Muscheln und Perlen.

Auf dem Rückweg hatten wir alle neues Wissen über die Alt- und Jungsteinzeit im Kopf. Es war eine sehr lehrreiche Exkursion.

Amerie, Kl. 5